03.03.2026 - 5 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Der Einwohner, Herr Auraß, bittet als interessierter Bürger um Informationen zu den Nahversorgungsmärkten. Gerüchten zu Folge seien Vergrößerungen oder Neubauten an anderen Standorten geplant, wie z. B. das Gebiet um „Rahlf und Söhne“ oder nach Grevesmühlen raus (ehemalige Schweinemastanlage)? Nach Grevesmühlen raus sei dafür die Straße zu schlecht und es existiere kein Gehweg.

Herr Zwiebelmann antwortet, dass derzeit ergebnisoffen ein Einzelhandelskonzept erarbeitet werde. Dieses diene dann als Entscheidungshilfe, ob und wo Einzelhandel weiterentwickelt werden kann. Derzeit seien noch keine Standorte konkret festgelegt.

 

Außerdem informiert Herr Auraß, dass es „geborener“ Imker sei. Er liebe deshalb das „Blühen“. Dazu habe er auch bereits mit dem Bürgermeister Kontakt aufgenommen. Schönberg biete grundsätzlich gute Möglichkeiten für „Blühen“. Er fragt, wie die Meinung der Stadt dazu ist, blühende Bäume auf städtischen Flächen zu pflanzen, wie beispielsweise eine Lindenallee an der Feldstraße.

Herr Götze antwortet, dass entsprechende Anträge in die Fraktionen und die Stadtvertretung gehen würden. Ein erster Baum stehe schon.

 

Herr J. Jörke erscheint um 19:11 Uhr zur Sitzung.

 

Herr Kohlhoff, ebenfalls Bürger der Stadt, bemängelt, dass das Einzelhandelskonzept schon sehr lange in Planung sei. Er möchte wissen, wann dies abgestimmt bzw. veröffentlicht werde.

Herr Zwiebelmann hofft, dass die Planung schnellst möglich abgeschlossen wird und sieht dies im ersten Halbjahr dieses Jahres.

Herr Götze ergänzt, dass auch die Stadt bereits Kritik geübt habe an dem langen Planungsprozess. Das Planungsbüro sei aufgefordert, die Ergebnisse zügig vorzulegen.

 

Herr Kohlhoff berichtet weiter, dass er nicht nur Einwohner der Stadt sei, sondern auch bei einem Entwickler für die Flächen um „Rahlf und Söhne“ involviert sei. Dieser habe ein Konzept für den Standort, was gerne vorgestellt werden solle. Es biete sich einfach an, am jetzigen (zentralen) Ort die Nahversorgung weiter zu entwickeln, anstatt Flächen außerhalb der Stadt zu betrachten. Aber auch für die Flächen an der Rottensdorfer Straße (ehemaliger Schweinemastanlage) hätte die Entwicklungsfirma einen gleichwertigen Lösungsvorschlag ohne Einzelhandelsentwicklung. Er würde sich freuen, dazu etwas in einem nächsten Bauausschuss vortragen zu dürfen.

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