30.05.2006 - 7 Beratung zur Marktplatzgestaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Datum:
- Di., 30.05.2006
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Zu
diesem Tagesordnungspunkt bittet Herr Arndt, Herrn Michelis das Rederecht zu
erteilen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig
mit
7
Ja-Stimmen
Herr
Michelis erläutert sodann, dass der jetzige Ausbauabschnitt Am Markt 7 und bis
zur Sanierungsgrenze An der Maurine ausgeführt wird. Die Fahrbahn ist einschl.
der Rinne 6 m breit und im Netzverband (Passe gepflastert). Für die Fahrbahn
wird das ausgebaute bzw. vorhandene Pflaster aus der R.-Hartmann-Str. genutzt.
Die Pflasterung erfolgt so eng wie möglich. Hierzu wird vorab von der
ausführenden Firma eine Musterfläche angelegt. Die Rinnen (Pultform) erhalten
eine Breite von 50 cm und werden im Reihenverband mit vorhandenen
Großpflastersteinen gepflastert (optische Einengung). Fehlende Steine werden
vom Bauhof zugeführt. Der Sicherheitsstreifen südlich ist 60 cm breit, im
Norden 35 cm. Der Fußweg wird als gelbes Klinkerband mit Klinkern (24 x 11,5 x
5,2 mit Miniphase) ausgeführt. Die Einfassung des Gehweges erfolgt wie in der
A.-Bebel-Str. ebenfalls mit Klinkern hochkant verlegt. Die Nebenbereiche werden
mit dem aufgenommenen Pflaster aus der Fahrbahn unter Zugabe des vorhandenen
Pflasters aus der R.-Hartmann-Str. gepflastert. Die nicht ausreichenden
Materialien (z. B. Naturborde, Pflaster) werden neu zugekauft. Die privaten
Treppen im öffentlichen Bereich werden gesichert, unterfüttert und falls
erforderlich höhenmäßig angeglichen. Bei einigen Häusern, unter anderem Haus
Nr. 10, ist eine Stützwand vorhanden, in der eine Treppe in Form eines
Kellerlichtschachtes eingelassen ist Dies wird aufs mögliche Maß zurückgebaut.
Die Absicherung erfolgt mittels Geländer mit Knieholm. Die Borde sind normal 12
cm hoch, im Bereich der Bushaltestellen 16 cm. Die Absenkungen sind im Bereich
der Überfahrten 2 cm hoch. Es werden vorhandene Borde aus der
L.-Bicker-Str./R.-Hartmann-Str./F.-Reuter-Str. wieder verwendet. Diese müssen
vorher auf dem Bauhof aussortiert, gereinigt und dem entsprechenden Zweck
zugeordnet werden. In den Überfahrten wird das Klinkerpflaster des Gehweges
hochkant eingebaut. Im Bereich der Zufahrt zur Parkpalette wird das Klinkerband
des Gehweges unterbrochen. Die vorhandene Anbindung einschl. Ausrundung wird
den neuen Gegebenheiten angespasst. Die Oberfläche zwischen Bord und
Grundstücksgrenze wird mit Kleinpflaster hergestellt als Grundstückszufahrt.
Die Straßenbeleuchtung wird wie in der A.-Bebel-Str. mit Mastaufsatzleuchten und
Sparbeleuchtung hergestellt. In den Masten sind keine Steckdosen für
Weihnachtsbeleuchtung vorgesehen. Leuchten sehr nah an den Gebäuden erhalten
einen Ausleger wie in der A.-Bebel-Str.
Nach
Erörterung der Möglichkeiten des Standortes der Bushaltestelle wird festgelegt,
dass die Bushaltestelle Stadt auswärts südlich der Straße zwischen den Häusern
Nr. 13 und Nr. 9 hergestellt wird. Nördlich der Straße Stadt einwärts wird sie
zwischen Haus Nr. 1 und 4 hergestellt.
Die
Zufahrt zur Parkpalette wird während der Bauphase zu jeder Zeit gewährleistet.
Im ersten Teil ist die Zufahrt aus Richtung Markt möglich, im zweiten Teil der
Bauphase aus Richtung Rottensdorfer Straße. Die Umleitung soll über die
Ortsumgehung erfolgen.
Gemeinsam
mit dem Bauabschnitt F.-Reuter-Str. wird der Gehweg An der Kirche und die
Pflasterung der Fläche am alten Feuerwehrgebäude ausgeschrieben. In der
Ausschreibung soll alternativ zur Wiederverwendung des bestehenden Pflasters
die Lieferung von neuem Pflaster ausgeschrieben werden. Das wirtschaftlichste
Angebot ist zu beauftragen auf der Grundlage der vorgenannten
Ausbaubeschreibung.
Abstimmungsergebnis:
6
Ja-Stimmen
-
Gegenstimmen
1
Enthaltung
Sodann
erfolgt die Beratung und Beschlussfassung zum zu verwendenen Pflaster.
Eine
entsprechende Pflasterprobe wurde gelegt und durch die Mitglieder des
Bauausschusses besichtigt. Der vorgeschlagenen Farbwahl allerdings ohne den
schwarzen Stein wird zugestimmt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig
mit
7
Ja-Stimmen
Es
erfolgt die Abstimmung zu den Kanten, ob geschnitten oder gebrochen.
Abstimmungsergebnis:
für
geschnittene Kanten 1 Ja-Stimme
für
gebrochene Kanten 6 Ja-Stimmen
Somit
werden Steine mit gebrochenen Kanten festgelegt.
Herr
Krüger fragt in diesem Zusammenhang noch einmal nach hinsichtlich notwendiger
Nacharbeiten im Bereich vor seinem Haus.
Herr
Michelis führt aus, dass diese Arbeiten im Zusammenhang mit der Pflasterfläche
vor dem alten Feuerwehrgebäude durchgeführt werden und dass vorher ein
Ortstermin stattfinden wird.
