23.01.2007 - 8 Beratung zum Haushaltsplan der Stadt Schönberg ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Datum:
- Di., 23.01.2007
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Der Ausschuss geht die einzelnen betreffenden
Haushaltsstellen durch. Es sind insgesamt Maßnahmen, die grundsätzlich
durchzuführen sind. Herr Heinze erläutert kurz im Einzelnen jede
Haushaltsstelle.
Im Verwaltungshaushalt sind folgende Punkte angesprochen
worden:
3200.5000 – Museum
Nach derzeitigem Vertrag ist für die bauliche Unterhaltung
der Außenhaut des Museums die Stadt zuständig. Die Verträge mit dem
Museum werden derzeit jedoch überarbeitet und sollen unter baulicher
Betrachtung im Bauausschuss zur Kenntnis und Beratung gegeben werden.
Vermögenshaushalt.
1300.9400 - Feuerwehr
In der Haushaltsstelle ist die Beschaffung eines
Drehleiterfahrzeuges mit Ansatz von 252.000 € enthalten.
Das Gutachten zur Instandsetzung des alten Fahrzeuges ist
abzuwarten und für die Entscheidungsfindung zur Verhältnismäßigkeit die Anzahl
der Einsätze im Jahr zu ermitteln und für die Beratung in den Haupt- und
Finanzausschuss zu geben.
5600.9500 – Sportanlagen/ Parkplatz-Palmberghalle
Es ist zu prüfen, ob in der Planung diese Fläche als
versickerungsfähig dargestellt war.
Wenn die Anlage nicht funktioniert sind
Regressanforderungen/ Gewährleistung zu prüfen.
6150.9400 – Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen
Hierzu informiert Herr Heinze über das letztendlich doch
konstruktive Gespräch beim Ministerium für Arbeit, Bau und Landesentwicklung
letzter Woche in Schwerin.
Insgesamt ist man bestrebt eine möglichst vollständige
Sanierung des Marktplatzes durchzuführen. Bis nächster Woche werden dem
Ministerium die einzelnen Baulose zugearbeitet, die in der Anlage beigefügt
sind. Anschließend erfolgt ein erneuter Erörterungstermin mit dem Ministerium.
Die Abschnitte sind in der Anlage des Protokolls beigefügt.
Der 1. Bauabschnitt Fritz-Reuter-Straße ist fertig gestellt. Der 2.
Bauabschnitt stellt den gesamten Marktplatz unterteilt in 3 Lose für die
nächste Ausschreibung dar. Als erstes Baulos ist durchgängig die Sanierung der
Straße vom Kalten Damm bis Anschluss An der Kirche berücksichtigt, wobei die
Seitenbereiche kurzfristig folgen müssen. Der 3. und letzte Bauabschnitt
beinhaltet die Marienstraße.
Derzeit werden Mittel gesucht, die von anderen Gemeinden
über Umschichtung oder Rückgabe Schönberg zur Verfügung gestellt werden können.
Eine Entscheidung zur Höhe kann seitens des Ministeriums im März/ April
erfolgen. Insofern ist die Neueinstellung von zusätzlichen Eigenmitteln im
Rahmen eines Nachtrages absehbar.
Gleichzeitig wurde auf das Vorantreiben von
Ablösevereinbarungen in der Fritz-Reuter-Straße als berechtigte Geldeinnahme
der Stadt verwiesen.
Das Thema Marienstraße soll noch einmal in den nächsten
Bauausschüssen erörtert werden.
Weitere Ansätze werden von Herrn Heinze kurz erläutert.
Dabei wird angemerkt, dass Ausbaubeiträge in der Feldstraße
entsprechend dem gesetzlichen Anlagebegriff eingenommen werden können, wenn die
Maßnahme weitergeführt wird.
Herr Stickel bittet um Prüfung des Unterbaus Feldstraße/
Obere Feldstraße, sodass nur eine neue Asphalttragschicht uns Angleichung der
Bankette erforderlich wird, da dieses die kostengünstigste aber auch haltbare
Variante ist. Eine Prüfung des Ausbaus im Rahmen des ländlichen Wegebaues sollte
unabhängig davon erfolgen.
Des Weiteren regt Herr Stickel an, die Beleuchtung
Feldstraße/ Lindenstraße bis zur Oberen Feldstraße fortzusetzen durch einfache
Ergänzung von 4 Lampen. Das Beleuchtungskabel ist vorhanden. Dies soll im
Rahmen der konkreten Ausbaumaßnahme näher diskutiert werden.
