06.12.2005 - 6 Beratung zur Weiterführung der Marktplatzsanier...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Datum:
- Di., 06.12.2005
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Herr Michelis vom beauftragten Planungsbüro IGM ist zu
diesem Tagesordnungspunkt anwesend und wird das Rederecht erteilt.
Der 2. Bauabschnitt soll nach Abschluss des 1. BA sofort
weitergeführt werden.
Nach
Beschlusslage und Gestaltungsplanung ist der Ausbau wie folgt:
Der
Bauabschnitt beginnt an der Brücke über die Maurine und endet in Anpassung an
die vorhandenen Höhen auf Höhe des Koch`schen Hauses. Damit werden
Anpassungsflächen zu den weiteren Bauabschnitten minimiert. Die Umleitung
erfolgt über die Umgehungsstraße bzw. Schlauentrift oder innerörtliche
Verbindungsstraße.
Die
Fahrbahn hat wie in der Fritz-Reuter Straße eine Breite von 6,00 Metern. Die
Rinnen als optische Einengung sind 33 cm als Fortführung aus der
A.-Bebel-Straße. Die Hauptverkehrsführung wird verändert, sie führt zukünftig
von der A.-Bebel-Straße geradeaus über den Markt. Die Marienstraße mündet in
den Markt ein. Die Fahrbahn soll neues Pflaster wie in der A.-Bebel-Straße
erhalten, einschließlich neue Borde.
Die
Gehwegbreite in gelben Klinkerbänden beträgt 1,50 m.
Sämtliche
Nebenflächen werden mit vorhandenem Kleinsteinpflaster ausgefüllt.
Wesentlicher
Diskussionspunkt war wiederum die Neuherstellung der Fahrbahn in der
Marienstraße.
Das
Planungsbüro wies auf den jetzigen Zustand von Absackungen hin und
unterrichtete über die Empfehlungen aus dem Bodengutachten. Danach sind
besonders bei den Hausanschlüssen Absackungen. Die Setzungen sind sehr
unterschiedlich, die Festigkeit im oberen Bereich ist durch den Betonunterbau
gegeben, in den anderen nicht. Daher wird für die Zukunft ein einheitlich
tragfähiger Aufbau der Straße empfohlen.
Das
Basaltpflaster ist zudem für Fahrbahnen ein sehr glattes Pflaster.
Zudem
wird der Hinweis an die Mitglieder gegeben, dass dies eine komplette Änderung
des technischen Entwurfes bedeutet. Die Genehmigung vom Straßenbauamt war für
Dezember erwartet. Im Rahmen dieser Änderung muss eine Umplanung erfolgen, das
LFI/ Bauministerium erneut beteiligt werden zur Prüfung, ebenso nochmals das
Straßenbauamt.
Herr
Stickel beantragt, dass ein Statiker den Sockelvorsprung am Koch`schen Haus auf
Rücknahme prüfen möchte, um eventuell die Verbreiterung des Gehweges zu
ermöglichen.
Rein
rechnerisch stehen ca. 1.300 m² zur Verfügung, die insgesamt genau für die
Fahrbahn in der Fritz-Reuter-Straße und für die Seitenbereiche reichen würden.
Ausgenommen ist der Sicherheitsstreifen, hierfür müsste neues verbaut werden.
Seitens
der Verwaltung wird der Hinweis gegeben, dass damit von diesem Pflaster für den
Oberteichweg nichts mehr bleibt, obwohl dies so gestalterisch aufgenommen
wurde.
Es
besteht die Meinung, dass dann dort neues Pflaster genommen wird.
Beschluss
Der
Bauausschuss empfiehlt:
Die
nördliche Bushaltestelle kommt auf Höhe des Speichers (Marienstr. 12), die
südliche auf Höhe der Trafostation des städtischen Grundstücks (Koch`sches
Haus) mit Unterstellmöglichkeit. Die Gehwegklinker haben die gleiche Farbe wie
bereits verlegtes Pflaster, haben aber eine Miniphase. Hochborde sollen
gerichtet werden. Die Fahrbahn soll in Breite und Einbindung so belassen
werden. Nur die Gehwege/ Seitenbereiche einschl. Beleuchtung sind zu erneuern.
