26.01.2006 - 5 Bericht des Bürgermeisters und Berichterstattun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Hauptausschuss der Stadt Schönberg
- Datum:
- Do., 26.01.2006
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Herr
Bürgermeister Heinze berichtet wie folgt:
- Stadthalle
Schönberg
Nach weiteren Gesprächen mit
Steuerexperten und auch in Bezug auf ähnliche Modelle in Nachbargemeinden wird
der Betrieb jetzt direkt durch die Stadt Schönberg erfolgen. Nähere
Ausführungen dazu erfolgen im TOP zur Beratung des Haushaltes.
Für die Halle wird es in Kürze eine
eigene Internet-Präsenz geben, um die Vermarktung auch über dieses Medium zu
erreichen. Hier sollen unter anderem auch alle Termine der Veranstaltungen und
regulären Hallenbelegungen (z.B. Training von Sportgruppen) veröffentlicht
werden.
Bei einer Abstimmung der Belegung
der Halle für den Schulsport wurde deutlich, dass eine Belegung durch
Gymnasium, Grundschule am Oberteich und Regionale Schule aufgrund der hohen
Stundenanzahl nicht realisierbar ist. Eine maximale Auslastung würde schon bei
der Belegung durch Gymnasium, Förderschule und Grundschule am Oberteich gegeben
sein.
Somit wäre es möglich und notwendig,
die entsprechende Entgeltvereinbarung mit dem Landkreis abzuschließen.
- Schulentwicklungsplanung
Nach der Beschlussfassung durch die
Stadtvertretung wurden die Schönberger Feststellungen der Kreisverwaltung
zugeleitet. Nunmehr wird durch den Fachdienst Bildung und Kultur befürchtet,
dass die einzügige Grundschule am Standort Dassower Straße bei der Prüfung
durch das Kultusministerium keinen Bestand haben könnte. Grund ist die
Festlegung im Schulgesetz, dass an Mehrfachstandorten die Grundschulen jeweils
zweizügig sein müssen. Ich habe in einem Gespräch mit der Fachdienstleiterin,
Frau Weiß, den Standpunkt der Stadtvertretung nochmals nachdrücklich dargelegt
und gefordert, auch angesichts steigender Schülerzahlen in den nächsten Jahren
die beiden Standorte zu erhalten. Neben der drastischen Verschlechterung der
Lernbedingungen für die Grundschüler bei z.B. der Zusammenlegung der Klassen
(die im Übrigen aus meiner Sicht kaum machbar sein dürfte) sind die
Einsparungen für das Land marginal.
Am 30.01. wird der Schul- und
Bildungsausschuss eine Anhörung zur Schulentwicklungsplanung durchführen,
während der ich den Standpunkt nochmals darlegen werde.
- Stadtsanierung
/ Erhebung von Ausgleichbeträgen
Hier gab es die Vorstellung von zwei
Gutachterbüros und durch den Gutachterausschuss des Landkreises zur
Problematik. Insbesondere wurden die beabsichtigten Verfahren und notwendigen
Zeiträume dargestellt. In diesen Tagen erfolgt die Abgabe der Angebote, so dass
in wenigen Tagen die Beauftragung erfolgen wird.
- Verbandsschau
des Wasser- und Bodenverbandes
Die diesjährige Verbandsschau des
WBV findet am 20.03. dieses Jahres für den Bereich der Stadt Schönberg statt.
- Richtfest
am Neubau des DRK-Pflegeheimes in der L.-Bicker-Straße
Das Richtfest findet am 03. Februar
statt. Damit liegt auch dieses Bauvorhaben im Zeitplan und wird termingerecht
fertig gestellt werden.
In der anschließenden Aussprache sprechen Herr Oeser, Herr
Klüver, Herr Arndt und Herr Trame zum Thema Belegung der Stadthalle durch den
Schulsport. Die beabsichtigte Weiternutzung der Sporthalle in der Dassower
Straße durch die Regionale Schule wird kritisch hinterfragt.
Herr Klüver stellt folgenden Antrag:
Der Bedarf an Sportstunden entsprechend der Rahmenpläne ist
zu ermitteln. Ferner ist ein Vorschlag zur Hallenbelegung vorzulegen. Hierbei
sind die Außensportstätten sowie alternative Sportmöglichkeiten (Fitnessraum)
zu berücksichtigen.
Herr Stickel weist auf fehlende Papierkörbe entlang der
innerörtlichen Umgehung insbesondere im Bereich des Sportplatzes und der
Anne-Frank-Schule hin. Er schlägt ferner vor, zum fehlenden Absperrgitter am
Karpfenteich das Ingenieurbüro um eine eindeutige Stellungnahme zu bitten,
nachdem auch der Gemeindeunfallversicherungsverband keine konkrete Feststellung
getroffen hat.
Zur Mauerabdeckung der Kirchmauer sprechen Herr Krüger, Herr
Stickel und Herr Arndt. Hier wird eine Probeverfugung vorgeschlagen sowie eine
abschließende Empfehlung durch den Bauausschuss.
Zur Schulentwicklungsplanung berichtet Herr Klüver, dass
nach seinen Erfahrungen das Bildungsministerium auch geringste Einsparungen für
den Landeshaushalt umsetzen wird.
