03.08.2010 - 4 Sanierung-Umbau Mehrzweckhalle / Neubau FFW-Ger...

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Wortprotokoll

Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßt Herr Arnold Herrn Hempel vom Ing.-Büro Hempel & Kreße.

Herr Hempel stellt anhand einer Kostenschätzung die Modernisierung und den Umbau des vorhandenen Gemeindehauses inkl. Wohnung und Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. eines Umkleideraumes ausführlich vor (Kostenschätzung Anlage zur Niederschrift). Die Details hierzu werden durch Herrn Hempel vorgetragen und erläutert. Bei einer Maximallösung bei gleichzeitigem Neubau einer Feuerwehrfahrzeughalle belaufen sich die Kosten auf ca. 900.000 €.

Während der Erörterung wird ein weiterer Lösungsvorschlag mit Integration der Fahrzeughalle in die vorhandene Mehrzweckhalle besprochen. Herr Hempel weist auch bei diesem Vorschlag darauf hin, dass sich der Umfang nur geringfügig reduziert, da die Aufwendungen für die Sanierung der Mehrzweckhalle einschl. der darüberliegenden Wohnung (spätere Gemeinschafts- und Sozialräume) auf jeden Fall in einem Rahmen von 700.000 bis 800.000 € - unabhängig von der Ausstattung der Fahrzeughalle/oder Saal – liegen werden.

Bei einem Abriss der Mehrzweckhalle müsste man Kosten in Höhe von 60.000 € zugrunde legen.

Für einen Neubau eines DIN gerechten Feuerwehrgerätehauses an dieser Stelle lag keine Kostenschätzung vor. Von Erfahrungswerten ausgehend in einer Größenordnung auch unterhalb des Feuerwehrgerätehauses Herrnburg ist von einem ähnlichen Betrag von mindestens 750.000 € auszugehen. Hierzu ist dann allerdings auch der Bedarf der Ortswehr Lüdersdorf konkret zu ermitteln.

Angesprochen wurden ebenfalls Alternativen wie Sanierung/Ausbau des alten Spritzenhauses einschl. Schlauchturm etc., wobei grundsätzlich festzustellen ist, dass hier umfangreicher Grunderwerb zu tätigen wäre. Auch ist der Grunderwerb als zusätzlicher Kostenfaktor zu berücksichtigen, um die Verbindung zwischen dem alten Spritzenhaus und der Mehrzweckhalle zu ermöglichen.

 

Herr Bürgermeister Dr. Huzel zieht für sich das Fazit, dass die Sanierung bzw. der Umbau /die Erweiterung der Mehrzweckhalle aus finanziellen Gründen derzeit keine Chancen hat.

 

Herr Arnold weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auf jeden Fall der Grunderwerb einer Teilfläche aus dem angrenzenden Grundstück (zwischen Mehrzweckhalle und Spritzenhaus) von der Erbengemeinschaft angestrebt werden soll, um sich für die Zukunft weitere Möglichkeiten nicht zu verbauen und die Erhaltung des Schlauchturms wird allseits als wichtig erachtet.

 

Herr Gemeindewehrführer Pietsch gibt eine Übersicht über die Prioritäten der einzelnen Ortswehren und den Bau von Feuerwehrhäusern.

 

Abschließend wird als Abrundung des Meinungsbildes folgende Beschlussempfehlung für die Gemeindevertretung gegeben:

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Beschluss

Der Bauausschuss empfiehlt, von einer Sanierung und Erweiterung/Ergänzung und Umnutzung der Mehrzweckhalle Wahrsow wird aufgrund der 1. Kostenschätzung in Höhe von mindestens 750.000 € Abstand genommen.

Die Grundstücksverhandlungen zum Erwerb einer Teilfläche des Flurstückes von einer Erbengemeinschaft zwischen dem Spritzenhaus und der Mehrzweckhalle werden vorbereitet, um die Option einer Gemeinschaftsfläche für den Ortsteil Lüdersdorf/Wahrsow zu erhalten.

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Abstimmungsergebnis:

3 Ja-Stimmen + 1

- Gegenstimmen

1 Enthaltung

 

Es ist vorgesehen, zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung hierzu einen abschließenden Beschluss zur weiteren Vorgehensweise zu fassen.

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Anlagen